Schule ohne Rassismus

Schon vor ETEPETETE hatten wir Freude am gemeinsamen Tun. Deshalb hoben wir vor 19 Jahren die Hände, als es von der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus die Einladung gab, an einem außerschulischen Forschungsprojekt mitzuwirken. Das Projekt „Der Koffer der Adele Kurzweil“ wurde zu einem Buch und zu einer Ausstellung, durch die wir selbst führten. Erinnerungen, Freundschaften und die Gewissheit, dass wir gestalten, bewirken und verändern können: Das haben wir gelernt.

Bildschirmfoto 2019-06-29 um 11.16.47

Vorige Woche war es uns eine große Freude, musikalisch dabei mitzuwirken, wie Schülerinnen und Schüler aus 17 Schulen dafür geehrt wurden, dass sie am Projekt „Schule ohne Rassismus“ teilnahmen. Danke liebe ARGE, eure Arbeit ist so wichtig. Und danke auch, dass ihr uns zu Botschafterinnen für Menschenrechte und Demokratie ausgezeichnet habt. (Fotos: Nicholas Martin)

Bildschirmfoto 2019-06-29 um 11.16.18 Bildschirmfoto 2019-06-29 um 11.17.16 Bildschirmfoto 2019-06-29 um 11.15.18

“Erklär’ doch mal das DJing”

Für die neue Wochenend-Ausgabe des STANDARD wurde ich gebeten, doch mal den Nicht-Fortgehenden Print-Lesern zu erklären, was ich da am Wochenende (mit ETEPETETE) oft so mache. Das auch nur annähernd in 6.000 Zeichenen zu fassen ist natürlich nicht möglich, noch dazu für Außenstehende. Nach etlichen Text-Versionen, langem Redigieren (danke Stefan Schlögl!) und viel Bauchweh ist am Ende dieser subjektive Versuch dabei rausgekommen.

Foto

Fotolovestory Fürstenfeld

Ein österreichisches Kleinod sondergleichen: Das Freibad in Fürstenfeld mit dem einst größten Becken Europas verfügt über einen Erotik-Shop am einen Ende und eine Brücke über einen kleinen Fluss, die direkt zu McDonald’s führt, am anderen Ende.

Die Brücke, wohlgemerkt, gab es laut Einheimischen vor dem Erbau des Fast-Food Restaurants noch nicht.

Andere Quellen sagen der kleinen Stadt ein Problem mit Rechtsextremismus nach. Davon habe ich zum Glück nichts bemerkt.

Auf der Pfeilburg lässt es sich hervorragend feiern.

Fürstenfeld hat die Wichtigkeit von Marketing und Sales erkannt. Eine gute Sache.

Ein schönes Schild.

Ein schönes Haus.

Ein besonders schöner Kreisverkehr.

Schön war’s! Danke an Marie Sagl, Stephan Schneider, Stefan Urschler und die Crew!

ETEPETETE zeigt nackte Haut

Da schaut man mal zur Abwechslung eine Ausstellung an und schon fällt es einem wie Schuppen von den Augen: Fotografieren ist nicht nur eine Frage der Technik.

Die Geschichte geht so: ETEPETETE besucht nach einer Auflegenacht in der Postgarage das Atelier Jungwirth, wo der Schweizer Bruno Bisang, der schon Claudia Schiffer, Naomi Campbell, Tyra Banks und und und fotografiert hat, seine Bilder zeigt. Wie zu erwarten gibt es dort viel Haut und wenig Kleidung zu sehen, und justament fällt Nanepetete Folgendes ein: Wir, ETEPETETE, die wir immer bedacht darauf sind, genug Kleidung am Leib zu tragen, lassen uns vor einem Aktfoto von Bruno Bisang ablichten, zeigen auf das Bild, posten es auf Facebook und schreiben dazu “ETEPETETE zeigt nackte Haut”. Meta eben.

Schritt 1: Wir fragen jemanden, der mit dem iPhone ein Foto macht. Der nächstbeste Ausstellungsbesucher ist auch so nett und bringt nach einer Minute DAS hier zustande:

Wir nehmen das hin, weil mit dem iPhone ja eh nichts anderes zu erwarten.

Schritt 2: Als wir fast schon wieder am Weg zum Ausgang sind, bemerken wir, dass Bruno Bisang himself auch vor Ort ist. Nun der Geistesblitz: Wie lässig wäre ein Meta-Foto von uns vor dem Foto, das auch noch der Starfotograf selbst macht? Ein paar Minuten stehen wir wieder vor dem Bild, mit Bruno Bisang als Fotograf. Ungefähr eine Minute lang nehmen wir alle möglichen Befehle bezüglich Haltung, Blick, etc. von ihm entgegen und er schießt (das erste Mal in seinem Leben ein iPhone in der Hand habend) dieses Foto.

(c) Bruno Bisang

Man werfe nochmal einen Blick auf Version 1.